Das Königreich Alpinia ist eine am 11. November 2002 gegründete Mikronation, die offiziell bis zum 13. April 2009 existierte. Dieses Forum ist derzeit ein Archiv.
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Terra
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Prolog
Dies ist eine Geschichte, die vor langer Zeit begann - eine Geschichte, die genauso erst vor einigen Jahren begann - eine Geschichte die in wenigen Jahre erst beginnt - eine Geschichte die uns die ganze Zeit begleitet!
Diese Geschichte handelt von der Menschheit und deren Schicksal. Die Geschichte handelt von den Dalerren und den Vhi'klorin.
Diese Geschichte handelt von einem Krieg, den diesesmal die Menschen nicht verursachten - von einem Krieg, in welchen die Menschen seit Jahrtausenden involviert waren.
Die Geschichte handelt von jenem Mann ohne Namen.
Präsident des Sportbundes von Alpinia
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1.) Im Herbst
Es war das Jahr 1973. Das Jahr zwischen der Olympiade in München und der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Das Jahr, welches im gesellschaftlichen Leben dieses Landes wie kein anderes im Schatten von großen Ereignissen stand. Es war das Jahr, indem die beiden deutschen Nationen in die Gemeinschaft der Welt, der so genannten Vereinten Nationen aufgenommen haben. Das Jahr, indem Großbritannien EG-Mitglied wurde, das Jahr, indem Griechenland wieder zur Republik wurde. 1000 Jahre nachdem Otto I., der große, Kaiser der deutschen starb. Viele viele Jahre nachdem die wirkliche Geschichte der Menschheit begann.
In diesem Jahr machten zwei unbekannte Freizeit-Jogger die Entdeckung ihres Lebens. Sie machten die Entdeckung und hatten keine Ahnung, welche Reichweite diese Entdeckung hatte. Als sie ihre zweite Runde im Bürgerbusch, einen Wald in der Norddeutschen Stadt Oldenburg drehten blieben sie vor Schrecken stehen. Nackte Haut unter einem Busch. Angst lähmte beide sofort, sollte dies etwa der grausige Fund einer Leiche sein. Davon liest man doch nur oder sieht es im Fernsehen, aber das geschieht einem doch nicht selber.
Ein leises Wimmern und das Zittern des Körpers lösten beide Jogger gleichzeitig aus der freiwilligen Lethargie. Der Körper lebte. Erleichterung überkam sie, umso leichter war es, genau hinzuschauen. Ein nackter Mann, welcher zusammengekrümmt unter einem Busch lag.
Die goldbraunen Blätter des Frühherbstes, die bereits dünngesät den Boden belegten waren an der Stelle, an der er lag weg. Der Humusboden war schwarz und dampfte an den Rändern. Als ob der Mann eine Hitze verursachen würde, welche alles um ihn herum verbrennen würde.
Doch er zitterte und fror. Die beiden Jogger halfen ihn sofort und waren überrascht, dass die Haut des Mannes eiskalt war. Während sie auf die herbeigerufene Polizei warteten versuchten sie herauszufinden, wer das sei, was er hier machen würde, wie er dahin gekommen sei. Sie stellten ihn Fragen und versuchten normal mit ihm zu reden. Nichts – keine Antworten. Lediglich einzelne nicht zu definierende Laute.
Als drei Wochen später Doktor Reincke im Landeskrankenhaus Wehnen seinen Dienst antrat, wusste er noch nicht, dass er einen der sonderbarsten Patienten haben würde.
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3.) 28.01.1986
Ein grauer Raum. Der Fernseher läuft im Hintergrund und alle Leute in dem Raum schauen nicht hin. Lediglich der Mann ohne Namen. Seit 15 Jahren sitzt er nun im Landeskrankenhaus Wehnen. Bisher unfähig einen vollständigen Satz zu formen. Als ob der Mensch nie eine Sprache gelernt hat.
Doktor Sebastian Reincke hat selber den Eindruck, dies sei eine Art Freund. Mit keinem anderen Menschen hat er sich sehr beschäftigt wie mit ihm. Unzählige Sitzungen und Gruppentherapien. Ohne das er je einen ganzen Satz gesprochen hatte. Einzelne Wörter und unbekannte Laute, welche zwar einen Rhytmus und einem linguistischen Muster unterliegen, aber keine erkenbaren Worte beinhalten. Der Doktor stand da und beobachtete nachdenklich durch eine Plexiglasscheibe seinen Patienten im Aufenthaltsraum. Der Patient mit der Bezeichnung John Doe wirkt in den letzten Tagen nervöser als sonst. Nie zeigte er eine Gefühlsregung außer Nervosität und gelegentliche kurze Panikattacken, welche allerdings nach wenigen Minuten immer wieder verebbten. Sie traten nur nach Alpträumen auf, die er kurz nach Einlieferung vor 13 Jahren häufig hatte. Erst vor kurzem begannen die Alpträume wieder.
John saß auf einem Sessel und schaute zum Fernsehr auf. Der Doktor bemerkte dies, denn nie vorher wandte sich der Patient mit so einem eindeutigen Interesse dem Fernsehgerät im Aufenthaltsraum zu. Niemals versuchte er vorher in den Büchern und Zeitschriften zu lesen - was aber auch darauf zurückgeführt werden konnte, dass er vielleicht nicht lesen und schreiben konnte.
"No! No! No!", schrie John. Die anderen Patienten stimmen in dem hysterischen Schreien des Patienten Does an - hätte der Doktor ihm nicht in diesem Moment beobachtet, wäre niemanden aufgefallen, dass er den Anstoß dazu gegeben hatte. Eine merkliche Unruhe breitete sich im Aufenthaltsraum aus und die Pfleger bereiteten alles vor, um die aufgebrachten Patienten wieder zur Ruhe zu bringen.
Doktor Reincke glaubte zu hören, wie John schrie "No - Please not. No. That doesn't belong to you. Stop it! Please stop it." Mit Panik und Wut und Tränenüberströmten Gesicht brach John Doe auf dem Fußboden zusammen und heulte. Der Tumult um ihm herum schien ihn nicht wahrzunehmen genau wie er ihn nicht wahrnahm.
Doktor Reincke sah zum Fernseher und sah die Nachrichten über die Explosion der Challenger in den USA und wunderte sich, warum dieses Ereignis seinen Patienten die einzigen vollständigen Sätze hervorbrachten.
Neimals wieder sprach John Doe je wieder ein Wort.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Derek Skynet« (17. Januar 2006, 21:50)
*gespannt auf das nächste kapitel wartet*
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
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4.) Weit weit weg!
Vor tausenden von Zeiteinheiten gab es einen Krieg auf dem Heimatplaneten der Dalerren. Viele Völker hatten sich seinerzeit zusammengetan um einen der Monde des Planeten zu erreichen. Nach langen Forschungen und vielen Untersuchungen gelang ihnen der Flug zu einem der drei Monde. Einer der Dalerren gelang es den zweiten Mond aus eigenen Mitteln zu erreichen - er beanspruchte den Mond für sich, denn enthielt wertvolle Rohstoffe, welche auf dem Heimatplaneten der Dalerren vor langer Zeit verloren gingen.
Es began ein Wettlauf um den äußersten und langsamsten Mond. Mit der derzeitgen Technik war der Mond nur unter schwierigsten Bedingungen erreichbar. Dem Heimatplaneten der Dalerren umgab ein Asteroiden-Gürtel zwischen den beiden kleineren Monden und den großen. Doch war es wichtig für sämtliche 12 Milliarden Einwohner den letzten Mond zu erreeichen. Es sprach vieles dafür, dass der letzte Mond die seltenen Rohstoffe aufwies. Mit aller Anstrengung und unter vielen Opfer der Versuche gelang es der Vereinigung der Dalerren den Mond zu erreichen.
Nachdem die Versorgungslinien vom Planeten zum dritten Mond sichergestellt wurden, schwelgte die gesamte Bevölkerung im Reichtum und einer Zufriedenheit. Dochschon bald sahen sich einzelne Rassen als prädestiniert an, die Rohstoffe für sich zu beanspruchen. Es begangen Konflikte, Streitereien, Plünderungen, kleine Kämpfe bis schließlich der große Krieg begang.
Ein Volk der Dalerren, die Vhi'klorin haben wärhend des Krieges an einer Technik für den Kälteschlaf gearbeitet und entwickelt. Sie wollten diesen Kriegüberzogenen Planeten verlassen und den anderen Völkern der Dalerren sich ihren Schicksal selbst überlassen.
So kam es, dass 800 der Vhi'klorin in den wirren des Krieges nacheinander und unbemerkt die monde plünderten und sich auf einen langen Weg machten - in die Ferne!
Der Krieg endete irgendwann mit einem verherrenden Ende! 350 Millionen Einwohner waren noch übrig. 85 % der Oberfläche war vernichtet und verseucht. Die Einwohner waren verstreut auf mehreren kontinenten unter den Einbußen des Verlustes der gesamten Technik und der rkenntnissen der Wirtschaft. Die Dalerren fingen von vorne an und konnten die gesellschaftliche Evolution wiederholen. Nach Menschenjahren dauerte ihre neue entwicklung zum alten Entwicklungsstand etwa 17.000 Jahre.
So lange war auch das Schiff der Vhi'kloren unterwegs, bis es an einem Planeten vorbeikam, der viele tausend Jahre späte Pluto genannt wurde...
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Original von Derek Skynet
So lange war auch das Schiff der Vhi'kloren unterwegs, bis es an einem Planeten vorbeikam, der viele tausend Jahre späte Pluto genannt wurde...
Huch!
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
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5.) Der Rat am Anfang
"Nein! Das sehen wir nicht ein!", schrie Kliztorp'd aus der Sippe der Blirk'd.
Die anderen Führer der restlichen 11 Sippen standen erbost auf und fuchtelten mit den Armen. Es dauerte eine Weile, bis der Ratsleiter, der von allen respektierte Ghikur die Menge zur Ruhe brachte. Schließlich hörten die anderen ihm doch zu:
"Ich weiß, dass diese Art und Weise für uns schmerzhaft sein wird. Wir werden uns vertsecken müssen. Wir waren lange Zeit unterwegs und nun sind wir auf diesem Planeten gestrandet. Es hilft nichts! Wir müssen uns untzer den Wesen auf diesem Planeten mischen."
"Aber Ghikur, Du weißt ganz genau, dass wir den Wesen auf diesem Planeten bei weitem überlegen sind. Wir könnten diesen Planeten beherrschen!", erwiderte Kliztorp'd.
"Warum? Um welchen Preis sollen wir die Existenz unserer Rasse auf diesem Planeten riskieren? Die Dalerren werden uns schon gefolgt sein. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie uns finden. Wir sind auf diesem Planeten gestrandet. Die Geschichte besagt, dass wir mit Tausenden losgereist sind" - "Du weißt ganz genau, dass die Geschichtsschreiber unserer Sippe, den ehrwürdigen Ertuben'g ermittelt haben, dass weniger als 1000 Vhi'kloren sich auf den Weg machten. Und dass die Dalerren uns gefolgt sein sollen ist auch nur eine Legende, die nirgendswo bestätigt wurde...", unterbrach Juikorf'g den Ratsleiter.
Die Sippenführer versuchten wieder diese Diskussion ins Chaos abgleiten zu lassen. Seit sieben Wochen waren die 459 Vhi'kloren nun ratlos und am debattieren, was nun geschehen soll.
"Fakt ist...", rief Ghikur die anderen wieder zur Ruhe ", dass wir auf diesem Planeten gestrandet sind. Wir haben unsere ganze Technologie verloren und haben 3289 unserer lieben Verwandten bei der Bruchlandung verloren! Sollten die Dalerren auf dem Weg hierher sein, haben wir keine Chance der technologischen Übergelegneit der Dalerren zu strotzen. Wir werden dann endgültig untergehen."
Wenige Stunden später beschlossen die 12 Sippen der Vhi'kloren mit einer knappen Mehrheit auf dem Planeten, auf dem sie gestrandet sind sich bedeckt zu verhalten und die Evolution der bevölkerten Wesen nicht zu stören...
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Sonntag, 26. April 2026, 13:55
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