Das Königreich Alpinia ist eine am 11. November 2002 gegründete Mikronation, die offiziell bis zum 13. April 2009 existierte. Dieses Forum ist derzeit ein Archiv.

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Qua vadis, Alpinia?
Ok, ich denke, wir haben nun einen Punkt erreicht in unserer Lage, wo Alpinia sich nun endlich mal für den einen oder anderen Weg entscheiden sollte.
Sprich: Soll Alpinia nach RL-Schweizer-Vorbild neutral sein oder wollen wir einen politisch-aktiven Part in den MNs spielen? Oder gibt es einen Mittelweg?
Ich denke, dass sich ALLE Alpinier und Alpinierinnen an dieser Diskussion beteiligen sollten, da es schliesslich uns alle etwas angeht und immerhin hier ein Meilenstein gelegt wird.
Ich mache auch den Anfang: Ich schwanke immer sehr hin und her. Ich finde, dass Neutralität sehr reizvoll ist, weil es dies in der Form, wie die RL-Schweiz ihn praktiziert, nicht in den MNs gibt. Ein Novum sozusagen. Man könnte somit einige Dinge, die neutral sein wollen, langfristig hier her locken (IGH zum Beispiel).
Andererseits macht es gerade für die Regierung (und hier explizit den Aussenminister) mehr Spass, wenn man politisch agieren kann.
Man könnte auch folgenden Zwischenweg einschlagen: Alpinia verpflichtet sich, absolut neutral zu sein, aber wird dennoch Mitglied in der UVNO (oder dem UC, ich würde da nur eines nehmen) und bietet sich dort als Vermittlerstaat bei Streitigkeiten an bzw. als "neutraler Boden".
Ist jetzt nur mal ne Idee. Ich bin auf Eure Meinungen gespannt.
Sprich: Soll Alpinia nach RL-Schweizer-Vorbild neutral sein oder wollen wir einen politisch-aktiven Part in den MNs spielen? Oder gibt es einen Mittelweg?
Ich denke, dass sich ALLE Alpinier und Alpinierinnen an dieser Diskussion beteiligen sollten, da es schliesslich uns alle etwas angeht und immerhin hier ein Meilenstein gelegt wird.
Ich mache auch den Anfang: Ich schwanke immer sehr hin und her. Ich finde, dass Neutralität sehr reizvoll ist, weil es dies in der Form, wie die RL-Schweiz ihn praktiziert, nicht in den MNs gibt. Ein Novum sozusagen. Man könnte somit einige Dinge, die neutral sein wollen, langfristig hier her locken (IGH zum Beispiel).
Andererseits macht es gerade für die Regierung (und hier explizit den Aussenminister) mehr Spass, wenn man politisch agieren kann.
Man könnte auch folgenden Zwischenweg einschlagen: Alpinia verpflichtet sich, absolut neutral zu sein, aber wird dennoch Mitglied in der UVNO (oder dem UC, ich würde da nur eines nehmen) und bietet sich dort als Vermittlerstaat bei Streitigkeiten an bzw. als "neutraler Boden".
Ist jetzt nur mal ne Idee. Ich bin auf Eure Meinungen gespannt.
Viele Grüße
Dr. Thasco
Dr. Thasco
Ich bin für absolute Neutralität. Dies würde die Position von Alpinia sicherlich stärken. Außerdem ist es für mich sehr reizvoll, ein "neues Staatenmodell" in den MNs zu sehen. Neutralität ist auch nicht gleich Inaktivität.
Sarah Nightingale
Ich bin gegen eine absolute Neutralität. Ich denke das unsere Politik eine klare Richtung festlegen sollte von der nicht abgewichen werden darf. Neutralität ist meiner Meinung nach Unentschlossenheit und Meinungslosigkeit. Nur wer klar seinen Meinung sagt und seinen Standpunkt vertritt wirkt nach außen stark.
Problematisch an einem neutralen Status finde ich, dass alle bis dato entstandenen Frendschaften sowie aussenpolitisch geknüpfte Kontakte grundsätzlich (und konsequenterweise!) abgebrochen und auf einen neutralen Standard zurückgesetzt werden müssetn.
Somit stehen m.E. wichtige Institutionen auf der "Kippe": die Universität, die ADFL,...
Wenn solch ein diplomatischer Status angestrebt werden sollte - um Alpinias Einfluss in genannter Hinsicht auszubauen -, dann müssten wir unseren Freunden den Rücken zukehren!
Ansonsten dürfte man sich das "Prädikat": Neutral nicht auf die Fahne schreiben!
Ob wir das wirklich wollen, sollte sehr gut überlegt sein. Vergessen werden darf in dieser Hinsicht nämlich nicht, dass dieser "Schuss" auch nach hinten losgehen könnte!
Somit stehen m.E. wichtige Institutionen auf der "Kippe": die Universität, die ADFL,...
Wenn solch ein diplomatischer Status angestrebt werden sollte - um Alpinias Einfluss in genannter Hinsicht auszubauen -, dann müssten wir unseren Freunden den Rücken zukehren!
Ansonsten dürfte man sich das "Prädikat": Neutral nicht auf die Fahne schreiben!
Ob wir das wirklich wollen, sollte sehr gut überlegt sein. Vergessen werden darf in dieser Hinsicht nämlich nicht, dass dieser "Schuss" auch nach hinten losgehen könnte!
MfG
Quentin Vaurien
Quentin Vaurien
Ich persönlich finde ein neutrales Alpinia nach wie vor am interessantesten...Da dies aber wirklich einige Probleme mit sich bringen könnte und die Gefahr von "Langeweile" zumindest für einige Leute hier besteht, finde ich die Idee von Dr. Thasco wirklich sehr spannend...Darüber sollte man meiner Meinung mal intensiver nachdenken!
Mit freundlichen Grüßen
Luinil Stern
Luinil Stern
Quentin spricht mir völlig aus der Seele: Neutralität hát für mich mehr negative als positive Seiten.
Ich finde es sowieso sehr komisch, dass eine durchweg große Zustimmung zu einer Allianz mit Dionysos besteht, aber andererseits der Ruf nach politischer Neutralisierung und somit nach Negierung dieses Wunsches laut wird... Die Damen und Herren, die hierzu gehören, sollten endlich eine nachvollziehbare Position einnehmen.
Zudem finde ich, dass unsere aktuelle und bisher praktizierte Politik durchweg auf Entspannung, freundliches Miteinander und Zusammenarbeit ausgerichtet ist und daher der Ruf nach Neutralität dieser erfolgreiche Politik und auch die Lust der Regierung an ihrer Arbeit schaden kann.
Man siehe nach Moncao: Eine UC-Mitgliedschaft ist auch mit deren Neutralitätsempfinden vereinbar, wozu also die Perspektiven und Möglichkeiten einschränken?
Ich finde es sowieso sehr komisch, dass eine durchweg große Zustimmung zu einer Allianz mit Dionysos besteht, aber andererseits der Ruf nach politischer Neutralisierung und somit nach Negierung dieses Wunsches laut wird... Die Damen und Herren, die hierzu gehören, sollten endlich eine nachvollziehbare Position einnehmen.

Zudem finde ich, dass unsere aktuelle und bisher praktizierte Politik durchweg auf Entspannung, freundliches Miteinander und Zusammenarbeit ausgerichtet ist und daher der Ruf nach Neutralität dieser erfolgreiche Politik und auch die Lust der Regierung an ihrer Arbeit schaden kann.
Man siehe nach Moncao: Eine UC-Mitgliedschaft ist auch mit deren Neutralitätsempfinden vereinbar, wozu also die Perspektiven und Möglichkeiten einschränken?
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Ich bin für politische Neutralität. D. h. Keine Allianzen mit anderen Staaten, keine Verteidigungs- oder Angriffsbündnisse mit anderen Staaten. Ich finde Dr. Thascos Vorschlag interessant, Alpinia in UNVO eintreten zu lassen und dot als Vermittlerstaat auf zu treten. ( Ich kann nur nicht diese Frage beantworten: Würde das nicht zu einer Unergrabung der UNVO führen, die ja eigentlich eine Vermittlerorganisation ist??)
Und wenn die Regierung doch Verträge abschließen möchte, kann sie ja kulturelle Vereinbarungen baschließen oder Sportabkommen
Und wenn die Regierung doch Verträge abschließen möchte, kann sie ja kulturelle Vereinbarungen baschließen oder Sportabkommen
Also mir ist das im Augenblick egal. Alpinia verfügt nicht und hat noch nie über einen sehr guten Aussenminister verfügt. Sein wir doch mal ehrlich der Posten nimmt täglich mehrere Stunden Zeit in Anspruch und es gibr hier kaum einen der die aus RL technischen Gründen investieren kann. Das habe ich als AuMi nicht geschaft und Joschua hatte seine Probleme damit.
Nochmal von mir:
Man kann ja auf dieser Schiene weiterfahren: Wir sind hier in den Micronationen, nichts muss so sein, wie es im RL ist. Wie wäre es einfach mit dem "alpinischen Weg"?
Der sähe wie folgt aus: Alpinia verpflichtet sind zur Neutralität, die aber wie folgt definiert ist: Verträge mit Staaten ist erlaubt, solange diese beinhalten: Kulturelle Abkommen, Sportliche Abkommen, Botschafteraustausch, Anerkennung bis zur Stufe "freundschaftlich", Wirtschaftliche Abkommen, so lange diese nur zum Warentransfer dienen.
Keine Militärbündnisse, keine wirtschaftliche HIlfe zum Aufbau eines Landes (wenn dies von einem Konflikt mit einem anderen Land herrührt), keine Abkommen jeglicher Art mit einem Land, wenn dies in einem militärischen Konflikt mit einem anderen liegt. Und: Sollte ein Land, mit dem wir ein Abkommen haben, militärisch gegen ein anderes Land intervenieren, werden alle Abkommen mit diesem Land eingefroren.
Und: So etwas wird auch nach aussen hin propagiert, damit klar wird, dass wir hier die "alpinische Neutralität" wahren wollen.
Damit stünde der Aktivität unserer Regierung nichts im Wege, wir könnten auch international tätig sein (UC oder UVNO) und dennoch als Vermittlerstaat auftreten.
Was haltet ihr davon? Wir müssten diesen Sonderweg aber auch sehr konsequent durchführen!
Man kann ja auf dieser Schiene weiterfahren: Wir sind hier in den Micronationen, nichts muss so sein, wie es im RL ist. Wie wäre es einfach mit dem "alpinischen Weg"?
Der sähe wie folgt aus: Alpinia verpflichtet sind zur Neutralität, die aber wie folgt definiert ist: Verträge mit Staaten ist erlaubt, solange diese beinhalten: Kulturelle Abkommen, Sportliche Abkommen, Botschafteraustausch, Anerkennung bis zur Stufe "freundschaftlich", Wirtschaftliche Abkommen, so lange diese nur zum Warentransfer dienen.
Keine Militärbündnisse, keine wirtschaftliche HIlfe zum Aufbau eines Landes (wenn dies von einem Konflikt mit einem anderen Land herrührt), keine Abkommen jeglicher Art mit einem Land, wenn dies in einem militärischen Konflikt mit einem anderen liegt. Und: Sollte ein Land, mit dem wir ein Abkommen haben, militärisch gegen ein anderes Land intervenieren, werden alle Abkommen mit diesem Land eingefroren.
Und: So etwas wird auch nach aussen hin propagiert, damit klar wird, dass wir hier die "alpinische Neutralität" wahren wollen.
Damit stünde der Aktivität unserer Regierung nichts im Wege, wir könnten auch international tätig sein (UC oder UVNO) und dennoch als Vermittlerstaat auftreten.
Was haltet ihr davon? Wir müssten diesen Sonderweg aber auch sehr konsequent durchführen!
Viele Grüße
Dr. Thasco
Dr. Thasco
Wundervoll, wie hier die bisherigen Bemühungen in Richtung Allianzvertrag mit Dionysos torpediert werden. 
Ich finde es ja sehr schön, dass hier über dieses Thema endlich diskutiert wird, als wie sonst nur nicht gültige Behauptungen zur "Alpinischen Neutralität" auszusprechen...
ABER: Ich plädiere dafür, dass es der Regierung und dem Parlament überlassen wird, welche Politik sie vertreten wollen. Denn im Umkehrschluss ist das auch die Politik, die die Wähler wünschen.

Ich finde es ja sehr schön, dass hier über dieses Thema endlich diskutiert wird, als wie sonst nur nicht gültige Behauptungen zur "Alpinischen Neutralität" auszusprechen...
ABER: Ich plädiere dafür, dass es der Regierung und dem Parlament überlassen wird, welche Politik sie vertreten wollen. Denn im Umkehrschluss ist das auch die Politik, die die Wähler wünschen.
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Jaa, schon nicht verkehrt, allerdings müssten die Wähler ja dann im voraus wissen, was die Parteien/Leute so vertreten. 
Wie gesagt, wir müssen uns halt entscheiden, zwischen drei Wegen: Keine Neutralität, absolute Neutralität oder den Alpinischen Weg.
Ich habe die Befürchtung, dass wir - wenn wir uns für keine Neutralität entscheiden - halt ein Land unter vielen werden, trotz Kultur, die wir noch ausbauen müssen. Mit einem alpinischen Weg könnten wir was eigenständiges haben, etwas, was uns unterscheidet von den anderen, etwas, was uns für Bürger in den MNs attraktiv macht. Das war halt mein Gedanke.
Ich will hier nix torpedieren, sondern endlich mal eine einheitliche Linie haben. Darum ging und geht es mir. Und Du siehst ja, Clausi, dass hier wirklich die verschiedensten Meinungen sind, das ist schon interessant, denke ich.
Und wie gesagt: Bei einem alpinischen Weg könnte man unter Umständen auch so etwas wie ein Militärbündniss anstreben, wenn man zum Beispiel diesen "Weg" mit Dionysos zusammen geht.
Hej, ich will hier nix anderes als ein Meinungsbild. Mehr nicht.

Wie gesagt, wir müssen uns halt entscheiden, zwischen drei Wegen: Keine Neutralität, absolute Neutralität oder den Alpinischen Weg.
Ich habe die Befürchtung, dass wir - wenn wir uns für keine Neutralität entscheiden - halt ein Land unter vielen werden, trotz Kultur, die wir noch ausbauen müssen. Mit einem alpinischen Weg könnten wir was eigenständiges haben, etwas, was uns unterscheidet von den anderen, etwas, was uns für Bürger in den MNs attraktiv macht. Das war halt mein Gedanke.
Ich will hier nix torpedieren, sondern endlich mal eine einheitliche Linie haben. Darum ging und geht es mir. Und Du siehst ja, Clausi, dass hier wirklich die verschiedensten Meinungen sind, das ist schon interessant, denke ich.
Und wie gesagt: Bei einem alpinischen Weg könnte man unter Umständen auch so etwas wie ein Militärbündniss anstreben, wenn man zum Beispiel diesen "Weg" mit Dionysos zusammen geht.
Hej, ich will hier nix anderes als ein Meinungsbild. Mehr nicht.
Viele Grüße
Dr. Thasco
Dr. Thasco
Neutral heißt ja implizit, daß es einen oder mehrere Blöcke gibt, denen man sich anschließen könnte. Die sehe ich so aber nicht in den MN.
Neutral heißt aber nicht, daß man nicht mit anderen, vor allem benachbarten Ländern kooperiert. Sei es in Kulturellen Dingen, Überflugrechten, erleichteter Grenzübergang, was weiss ich.
Ich stelle mir also die Neutralität Alpinias so vor, daß man keine Hoheits-Rechte an zwischenstaatliche Organisationen abgibt und auch keine Verpflichtungen eingeht. Ein militärischer Beistandspakt wäre so eine Verpflichtung.
(Mit Dionysos kann es sowieso keine Militärallianz geben, weil Dionysos kein Militär hat und vermutlich auch keines kriegen wird.)
Also: Neutralität im genannten Sinne ja, aber keine Isolation.
Der "alpinische Weg" wenn Sie so wollen.
Neutral heißt aber nicht, daß man nicht mit anderen, vor allem benachbarten Ländern kooperiert. Sei es in Kulturellen Dingen, Überflugrechten, erleichteter Grenzübergang, was weiss ich.
Ich stelle mir also die Neutralität Alpinias so vor, daß man keine Hoheits-Rechte an zwischenstaatliche Organisationen abgibt und auch keine Verpflichtungen eingeht. Ein militärischer Beistandspakt wäre so eine Verpflichtung.
(Mit Dionysos kann es sowieso keine Militärallianz geben, weil Dionysos kein Militär hat und vermutlich auch keines kriegen wird.)
Also: Neutralität im genannten Sinne ja, aber keine Isolation.
Der "alpinische Weg" wenn Sie so wollen.
[SCHILD] [/SCHILD]
Ich glaube, wir sollten erstmal "Neutralität" definieren, bevor wir uns hier erneut in end- und sinnlose Diskussionen verstricken, die vermieden würden, wenn wir nicht aneinander
vorbei reden. Ich werde deshalb jetzt meine Definition von Neutralität vorstellen. Sie ist mit Sicherheit nicht allgemeingültig, aber dafür an Alpinia angepasst.
Doch zunächst ein Schritt zurück: Im RL ist für mich die Schweiz ein Musterbeispiel internationaler Neutralität. Daher ruht auch der von vielen gebrauchte Vergleich mit dieser Nation. Natürlich ist das nicht falsch: Die Schweit führt seit Jahrhunderten keine Kriege mehr, arbeitet nicht in (politischen und militärischen) internationalen Organisationen mit und ist damit sehr erfolgreich - eine gute wirtschaftliche Situation, internationale Anerkennung, eine differenzierte Kultur und auch Details, die man gerne übersieht, wie zum Beispiel, keine Probleme mit (potentiellen) Terroristen.
Klingt ja alles wunderbar! Aber wollen wir das auch für Alpinia? Also ich nicht. Denn die "Neutralität" der Schweiz ist ein Hirngespinst, eine Chimäre, erfolgreich aber unmenschlich. Beispiel gefällig? Als im sogenannten dritten Reich Juden systematisch ausgerottet worden, hat die Schweiz einfach zu gesehen. Kein Wort des Widerspruchs. Und noch schlimmer: Juden wurde die Einreise in die Schweiz nicht ermöglicht. Hunderttausende von Menschen sind nicht allein an den Greueltaten der Nazis zu Grunde gegangen, sondern auch an der unmenschlichen Neutralität der Schweiz.
Anderes Beispiel? Ein aktuelleres vielleicht? Gut: Die Schweiz hält sich zwar politisch bei internationalen Krisen zurück, aber die Wirtschaft profitiert. Denn die Rechnungen müssen bezahlt werden, am Besten in der Schweiz. Schweizer Banken sind die finanziell größten Profiteure moderner Kriege. Und das, ohne das dafür schweizer Staatsbürger ihr Leben lassen müssen.
Genau dies will ich für Alpinia nicht. Und ich denke, dass die anderen Befürworter der Neutralität dies auch nicht wollen.
Was ich will, ist diese Form der Idealneutralität: Alpinia verpflichtet sich, in internationalen Konflikten keine Partei zu ergreifen. Alpinia verpflichtet sich, keine Kriege zu führen oder zu unterstützen. Alpinia geht keine politischen Bündnisse mit anderen Nationen ein.
Alles, was über diese drei Punkte hinausgeht, hat mit Neutralität nichts mehr zu tun. Natürlich kann Alpinia weiterhin an der ADFL teilnehmen. Natürlich kann Alpinia freundschaftsverträge abschließen. Natürlich kann Alpinia in internationalen Organisatione mitwirken - solange diese offen für alle Nationen sind.
Und genau dort sollte auch der Gestaltungsraum für die Regierung liegen. Die grundsätzliche Neutralität aber sollte, natürlich NACH einem positiven Votum der Bürger dafür, unverrückbar in der Verfassung verankert werden.
So, ich hoffe, damit meinen Standpunkt etwas erläutert zu haben und glaube, dass kaum jemand etwas gegen diese Form der Neutralität einzuwenden hat.
vorbei reden. Ich werde deshalb jetzt meine Definition von Neutralität vorstellen. Sie ist mit Sicherheit nicht allgemeingültig, aber dafür an Alpinia angepasst.
Doch zunächst ein Schritt zurück: Im RL ist für mich die Schweiz ein Musterbeispiel internationaler Neutralität. Daher ruht auch der von vielen gebrauchte Vergleich mit dieser Nation. Natürlich ist das nicht falsch: Die Schweit führt seit Jahrhunderten keine Kriege mehr, arbeitet nicht in (politischen und militärischen) internationalen Organisationen mit und ist damit sehr erfolgreich - eine gute wirtschaftliche Situation, internationale Anerkennung, eine differenzierte Kultur und auch Details, die man gerne übersieht, wie zum Beispiel, keine Probleme mit (potentiellen) Terroristen.
Klingt ja alles wunderbar! Aber wollen wir das auch für Alpinia? Also ich nicht. Denn die "Neutralität" der Schweiz ist ein Hirngespinst, eine Chimäre, erfolgreich aber unmenschlich. Beispiel gefällig? Als im sogenannten dritten Reich Juden systematisch ausgerottet worden, hat die Schweiz einfach zu gesehen. Kein Wort des Widerspruchs. Und noch schlimmer: Juden wurde die Einreise in die Schweiz nicht ermöglicht. Hunderttausende von Menschen sind nicht allein an den Greueltaten der Nazis zu Grunde gegangen, sondern auch an der unmenschlichen Neutralität der Schweiz.
Anderes Beispiel? Ein aktuelleres vielleicht? Gut: Die Schweiz hält sich zwar politisch bei internationalen Krisen zurück, aber die Wirtschaft profitiert. Denn die Rechnungen müssen bezahlt werden, am Besten in der Schweiz. Schweizer Banken sind die finanziell größten Profiteure moderner Kriege. Und das, ohne das dafür schweizer Staatsbürger ihr Leben lassen müssen.
Genau dies will ich für Alpinia nicht. Und ich denke, dass die anderen Befürworter der Neutralität dies auch nicht wollen.
Was ich will, ist diese Form der Idealneutralität: Alpinia verpflichtet sich, in internationalen Konflikten keine Partei zu ergreifen. Alpinia verpflichtet sich, keine Kriege zu führen oder zu unterstützen. Alpinia geht keine politischen Bündnisse mit anderen Nationen ein.
Alles, was über diese drei Punkte hinausgeht, hat mit Neutralität nichts mehr zu tun. Natürlich kann Alpinia weiterhin an der ADFL teilnehmen. Natürlich kann Alpinia freundschaftsverträge abschließen. Natürlich kann Alpinia in internationalen Organisatione mitwirken - solange diese offen für alle Nationen sind.
Und genau dort sollte auch der Gestaltungsraum für die Regierung liegen. Die grundsätzliche Neutralität aber sollte, natürlich NACH einem positiven Votum der Bürger dafür, unverrückbar in der Verfassung verankert werden.
So, ich hoffe, damit meinen Standpunkt etwas erläutert zu haben und glaube, dass kaum jemand etwas gegen diese Form der Neutralität einzuwenden hat.
Sarah Nightingale
Naja...
Zitat
Original von Clausi von Plausibel
Wundervoll, wie hier die bisherigen Bemühungen in Richtung Allianzvertrag mit Dionysos torpediert werden.![]()
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
Zitat
Original von Sarah Nightingale
Natürlich kann Alpinia weiterhin an der ADFL teilnehmen. Natürlich kann Alpinia Freundschaftsverträge abschließen. Natürlich kann Alpinia in internationalen Organisatione mitwirken - solange diese offen für alle Nationen sind.
Sarah Nightingale
Eben. "Allianz".
Zitat
Original von Sarah Nightingale
Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
[...]
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Zitat
Original von Clausi von Plausibel
Eben. "Allianz".
Zitat
Original von Sarah Nightingale
Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
[...]
Der Allianzvertrag hatte aber immer schon mehr den Charakter eines Freundschaftvertrages. Denn das Wort Allianz impliziert militärische Kooperation, und diese ist, wie ja bereits von Frau Eros erwähnt, nicht möglich.
Aber apropos "torpediert"? Wieso hat Alpinia nach Ihrem Gesetzentwurf eigentlich eine Flotte?
Sarah Nightingale
Frau Eros ist nicht ganz unbeteiligt daran, dass Dionysos bald wahrscheinlich keine Armee mehr haben wird. Aktuell jedoch ist diese im dionyschen Grundgesetz vorgesehen.
Zitat
Original von Sarah Nightingale
Der Allianzvertrag hatte aber immer schon mehr den Charakter eines Freundschaftvertrages. Denn das Wort Allianz impliziert militärische Kooperation, und diese ist, wie ja bereits von Frau Eros erwähnt, nicht möglich.

Da ihnen der Ausspruch "Wer lesen kann ist klar im Vorteil" so gut gefällt: Schauen sie doch in der Verfassung nach.
Zitat
Aber apropos "torpediert"? Wieso hat Alpinia nach Ihrem Gesetzentwurf eigentlich eine Flotte?
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Natürlivh ist das in der Verfassung - irgendwo - verankert, da bin ich mir sicher!
Frau Nightingale hat da allerdings recht: "Warum?" war die Frage... na, weil Alpina, als Land im und zwischen den Mikroalpen, einfach eine Anbindung an die grossen Meere hat.
Habe meine Meinung zum eigentlichen Thema geäußert. Grundsätzlich sollte allen eines klar sein - und das hat Herr von Plausibel auch deutlich gemacht - wer ein "neutrales" Alpinia will, der muss bei der nächsten Wahl einen Befürworter wählen.
Bei der derzeitigen mikronationalen Wichtigkeit Alpinias, scheint ein Versuch vielleicht nicht viel mehr kaputt machen zu können, als vielleicht Positives erreicht werden könnte.
Mich würde man allerdings nicht wählen dürfen.
Frau Nightingale hat da allerdings recht: "Warum?" war die Frage... na, weil Alpina, als Land im und zwischen den Mikroalpen, einfach eine Anbindung an die grossen Meere hat.
Habe meine Meinung zum eigentlichen Thema geäußert. Grundsätzlich sollte allen eines klar sein - und das hat Herr von Plausibel auch deutlich gemacht - wer ein "neutrales" Alpinia will, der muss bei der nächsten Wahl einen Befürworter wählen.
Bei der derzeitigen mikronationalen Wichtigkeit Alpinias, scheint ein Versuch vielleicht nicht viel mehr kaputt machen zu können, als vielleicht Positives erreicht werden könnte.
Mich würde man allerdings nicht wählen dürfen.
MfG
Quentin Vaurien
Quentin Vaurien

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Freitag, 24. April 2026, 08:24
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