Das Königreich Alpinia ist eine am 11. November 2002 gegründete Mikronation, die offiziell bis zum 13. April 2009 existierte. Dieses Forum ist derzeit ein Archiv.
Wirtschaftssimulation
Werte Mitglieder der Volkskammer,
hier nun erbitten Wir eine allgemeine Diskussion (keine Aussprache od. Beschlussantrag) über die Ausgestaltung unserer Wirtschaftssimulation.
Folgendes wurde von Uns bereits vorgeschlagen:
Zudem besteht folgender Redebeitrag zum Thema:
hier nun erbitten Wir eine allgemeine Diskussion (keine Aussprache od. Beschlussantrag) über die Ausgestaltung unserer Wirtschaftssimulation.
Folgendes wurde von Uns bereits vorgeschlagen:
- Da unser Staat ja auch Geld benötigt, müssten wir uns ausserdem über Steuern unterhalten...
- Wir könnten über eine Art "Startgeld" nachdenken. Jeder Bürger erhält einen gleich hohen Betrag. Vielleicht 2,500,- Kronen?
- Ich wäre ja dafür, es der alten Wirtschaftssimulation nachzumachen, die vor dotCom weit verbreitet war bis Mitte 2002.
Es gab damals einen "Wirtschaftspool", in den jeder Bürger einen gleichen Betrag eingezahlt hat. Je nach Anteil an den Lebenshaltungskosten (das würde festgelegt) bekämen die entsprechenden Unternehmen einen Anteil aus dem "Pool".
Wir könnten das anpassen, indem wir jeden Bürger selbst entscheiden lassen, für welche Lebensbereiche / Produkte er seine Lebenhaltungskosten ausgibt. Es würde nur in jeder Sparte ein bestimmtes Minumum geben, das man zum "leben" benötigt.
Wie klingt das? ich habe das so ähnlich an der moncaotischen Universität gesehen und finde die Idee recht gut. Es wäre mit etwas regelmäßiger Arbeit verbunden, aber das könnte man hinbekommen.
Zudem besteht folgender Redebeitrag zum Thema:
Zitat
Quentin Vaurien schrieb:
Ich bin auch der Meinung, das wir hier noch eine gewisse Planung zu vollziehen haben. Demnach sollte vorerst kein Geld herausgegeben werden; zumindest solange, bis die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen eines reibungslosen Ablaufes garantiert sind!
Es gilt für mich insbesondere zu klären, ob wir - und wenn ja, inwieweit - sozialstaatlich agieren wollen/sollen oder ob wir dem Bürger den "Selbstversorger-Revolver" auf die Brust setzen werden.
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Morgen!
Dazu folgender Hinweis: In meiner Eigenschaft als Lordkanzler habe ich folgende Verwaltungsverordnung erlassen:
Das gilt selbstverständlich noch.
Weiss nicht. Ich würde vorschlagen, dass wir als Startgeld "nur" 100 Kronen ausgeben + das, was quasi bei der ersten Gehaltszahlung dann kommt. Damit sind wir realistischer im System. Ausserdem bitte ich zu bedenken, dass wir ganz viel Geld in die Freie Wirtschaft bringen müssen, damit der Steuerkreislauf funktioniert. Es ist leider so, dass viele Leute erstmal in den Staatsdienst wollen, weil dort das EInkommen gesichert ist. Das ist allerdings wirtschaftlich der sichere Tod für unser System. Daher müssen wir die freie Wirtschaft fördern, damit dort genügend Warenverkehr stattfindet.
Und ich würde mich - quasi sträker als alle anderen dotCom-Teilnehmer - verstärkt auf den Tourismus festlegen!!! Das könnte sewhr interessant sein.
Zitat
Original von Clausi I. von Alpinia
Folgendes wurde von Uns bereits vorgeschlagen:
[*]Da unser Staat ja auch Geld benötigt, müssten wir uns ausserdem über Steuern unterhalten...
Dazu folgender Hinweis: In meiner Eigenschaft als Lordkanzler habe ich folgende Verwaltungsverordnung erlassen:
Zitat
Verwaltungsverordnung 1/04
In Anbetracht der Tatsache, dass der lauenburgische Landesteil Alpinias durch schwere Erdbeben in vielen Teilen zerstört wurde und im Bewusstsein, dass der Aufbau dieses Landesstrichs viel Kraft und Mühe kosten wird, gebe ich in Ermangelung eines Steuergesetzes und nach Bestätigung Seiner Majestät hiermit folgende Verwaltungsvorschrift heraus:
Für die nächsten drei Monate wird auf jeden steuerpflichtigen Alpinia die Steuer des Notgroschens erlassen. Dieser Notgroschen in Höhe eines Zehntels des Einkommens jedes steuerpflichtigen Alpinias dient einzig und alleine dem Wiederaufbau Lauenburgs.
Nach Ablauf der drei Monate werde ich überprüfen, ob eine Verlängerung der Notgroschenabgabe sinnvoll ist.
Das gilt selbstverständlich noch.

Zitat
[*]Wir könnten über eine Art "Startgeld" nachdenken. Jeder Bürger erhält einen gleich hohen Betrag. Vielleicht 2,500,- Kronen?
Weiss nicht. Ich würde vorschlagen, dass wir als Startgeld "nur" 100 Kronen ausgeben + das, was quasi bei der ersten Gehaltszahlung dann kommt. Damit sind wir realistischer im System. Ausserdem bitte ich zu bedenken, dass wir ganz viel Geld in die Freie Wirtschaft bringen müssen, damit der Steuerkreislauf funktioniert. Es ist leider so, dass viele Leute erstmal in den Staatsdienst wollen, weil dort das EInkommen gesichert ist. Das ist allerdings wirtschaftlich der sichere Tod für unser System. Daher müssen wir die freie Wirtschaft fördern, damit dort genügend Warenverkehr stattfindet.
Und ich würde mich - quasi sträker als alle anderen dotCom-Teilnehmer - verstärkt auf den Tourismus festlegen!!! Das könnte sewhr interessant sein.
Viele Grüße
Dr. Thasco
Dr. Thasco
@Notgroschen: Na, ob der noch rechtsgültig ist... 
Für konkrete Vorrschläge drüber hinaus wären Wir dankbar.
Wobei Wir 100 Kronen für wenig halten, sollte die idee mit den Lebenerhaltungskosten umgesetzt werden...
Eine gute Idee. Wir renovieren derzeit das Hotel Excelsior, ausserdem haben Wir den Aufkauf des Skiigebiets Zenden vor sowie dessen Ausweitung.

Zitat
Original von Dr. Thasco
Weiss nicht. Ich würde vorschlagen, dass wir als Startgeld "nur" 100 Kronen ausgeben + das, was quasi bei der ersten Gehaltszahlung dann kommt. Damit sind wir realistischer im System. Ausserdem bitte ich zu bedenken, dass wir ganz viel Geld in die Freie Wirtschaft bringen müssen, damit der Steuerkreislauf funktioniert. Es ist leider so, dass viele Leute erstmal in den Staatsdienst wollen, weil dort das EInkommen gesichert ist. Das ist allerdings wirtschaftlich der sichere Tod für unser System. Daher müssen wir die freie Wirtschaft fördern, damit dort genügend Warenverkehr stattfindet.
Für konkrete Vorrschläge drüber hinaus wären Wir dankbar.

Wobei Wir 100 Kronen für wenig halten, sollte die idee mit den Lebenerhaltungskosten umgesetzt werden...
Zitat
Und ich würde mich - quasi sträker als alle anderen dotCom-Teilnehmer - verstärkt auf den Tourismus festlegen!!! Das könnte sewhr interessant sein.
Eine gute Idee. Wir renovieren derzeit das Hotel Excelsior, ausserdem haben Wir den Aufkauf des Skiigebiets Zenden vor sowie dessen Ausweitung.
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Ich erarbeite gerade ein Konzept...
Stelle das nachher zur Diskussion.
Stelle das nachher zur Diskussion.
MfG
Quentin Vaurien
Quentin Vaurien
Zitat
Original von Inga van Mauritz
Seit wann gibts hier eigentlich Kronen und nicht mehr Alpendollar?![]()
Seitdem es das Königreich gibt.

@Quentins Konzept: Habe das bei mir liegen. Leider kann er aus einem mir unerfindlichen grund nichts (mehr) posten - also macht er das nacher, wenn er @home im Internet ist.
Ich finde es aber auf den ersten Blick gut. Es ist knapp mehr als 4 DinA4-Seiten lang im Word.
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Konzept: Wirtschaftssimulation
Ich möchte hier einmal mein Konzept für die Einführung eines Wirtschaftskreislaufes vorstellen.
Kritik wird erwartet; aber nicht vergessen auch mal zu Loben!
Gliederung
1. Einleitung
2. Einführung in den Begriff: Wirtschaftskreislauf
2.1 Einfacher Wirtschaftskreislauf
2.2 Erweiterter Wirtschaftskreislauf
2.3 Wirtschaftskreislauf einschließlich Staat
3. Anwendung auf Alpinia
3.1 der Staat
3.2 das Unternehmen
3.3 der Konsument
3.4 EXKURS
4. Resumée
1. Einleitung
Es ist also nun soweit: Alpinia hat die WiSim in Angriff genommen; sie ist beantragt und es besteht schon die Möglichkeit das System zu testen.
Aber wie die derzeitigen Gespräche belegen: es bedarf noch einer gewissenhaften Umsetzung auf das Staatssystem und weiterhin eine Anpassung der Gegebenheiten auf das dotCom-System.
Wie soll die Privatwirtschaft gestärkt werden? Werden wir Steuern benötigen und erheben? Wie hoch wird das „Startgeld“ sein? Das alles sind nur einige wenige Fragen und Ungewissheiten, die uns bei der Einführung und dem späteren Betrieb der WiSim beschäftigen werden.
Mit diesem Konzept möchte ich erstmal die Frage in Angriff nehmen, wie sich ein florierender Wirtschaftskreislauf (zukünftig nur: WKL) für das Königreich aufbauen lässt. Es muss definiert werden, was ein WKL ist und inwieweit er sich simulationsgerecht auf Alpinia einführen lässt. Weiterhin muss geklärt werden, wie die Wirtschaft gelenkt/gesteuert werden kann. Die zweite Frage wird sicherlich zu diversen Diskussionen führen, da mein Konzept auf einer Mischung aus Plan- und Marktwirtschaft aufgebaut sein wird – der Staat ist Impuls- und Evaluationseckpunkt. Aber dazu später in den einzelnen Unterpunkten.
Ich erhebe keinen Anspruch darauf, das mein Konzept in allen Punkten Klärung verschaffen wird; aber dazu kann eine spätere Diskussion sicherlich dienlich sein.
Ich möchte nochmals darauf hinweisen, das dieses Konzept sich lediglich mit dem WKL beschäftigt. Es sollte als Rahmen verstanden werden, der zumindest die Grundrichtung vorgeben könnte.
2. Einführung in den Begriff des WKL
Grundsätzlich ist festzustellen, dass es sich bei dem WKL um ein vereinfachtes Modell einer Volkswirtschaft handelt, in dem die wesentlichen Tauschvorgänge zwischen den Wirtschaftssubjekten dargestellt werden. Ausgangspunkt ist die Analyse der arbeitsteiligen Herstellung von Gütern und Leistungen, welche die Grundlagen des materiellen Wohlstandes einer Gesellschaft bilden.
Bei der Modellhaften Annahme bedient man sich der Abbildung eines Kreislaufes, da dieser die Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Wirtschaftssubjekten darstellen kann.
In einem solchen Kreislauf fließen Ströme. Diese sind ihrer Art nach entweder Realströme (Geld, - Dienst- und Faktorleistungen) oder Geldströme.
2.1 Einfacher WKL
Dieses Modell reduziert das Wirtschaftsleben auf zwei Teilnehmer, die privaten Haushalte (Konsumenten) einerseits, die Unternehmer andererseits. Der Wirtschaftskreislauf stellt die wesentlichen Geldströme und Güterströme zwischen beiden dar. Einflüsse vom Staat, Banken und Kapitalsammelstellen und Außenwirtschaft werden dabei nicht betrachtet.
Bei dieser Betrachtungsweise bringt der Haushalt die Produktionsfaktoren auf und produziert keine Güter. Für das Bereitstellen der Produktionsfaktoren, insbesondere ihrer Arbeitskraft, aber auch z.B. Mieten , wird der Haushalt von den Unternehmen entlohnt. Diese Form der Entlohnung bezeichnet man als Faktoreinkommen.
Die gesamte Entlohnung gibt der Haushalt auf dem Gütermarkt für Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen aus. Somit ist der Kreislauf geschlossen.
Abbildung
2.2 Erweiterter Wirtschaftskreislauf
Der erweiterte Wirtschaftskreislauf schließt die Möglichkeit ein, dass Haushalte nicht ihr gesamtes Einkommen konsumieren, sondern auch ein Teil davon sparen. Die Ersparnisse fließen an eine Kapitalsammelstelle. Letztere darf hier im Kontext des Wirtschaftskreislauf nicht als Bank im eigentlichen Sinne verstanden werden, sondern als jede Form von Vermögensbildung, z.B. auch als Rücklage. Aus der Ersparnis fließen ebenfalls Einkommen, nämlich Zinserträge.
Auch die Unternehmen leisten einen Beitrag zur Vermögensbildung, etwa indem sie Rücklagen bilden (=Ersparnis der Unternehmen).
Die Kapitalsammelstellen stellen die Spargelder dem Unternehmenssektor für Investitionen in Produktionsanlagen zur Verfügung. Investitionen sind im vorliegenden Zusammenhang als Sachanlageinvestitionen zu verstehen, nicht als Finanzinvestitionen, die eine Form der Ersparnis sind.
Eine Verzinsung des zur Verfügung gestellten Kapitals wird den Haushalten in Form von Faktoreinkommen gezahlt.
Betrachtet man die den Kapitalsammelstellen zufließenden und die von ihnen abfließenden Geldströme, so wird eine wesentliche Bedingung deutlich, die erfüllt sein muss, damit sich der Kreislauf im Gleichgewicht befindet: In einer Volkswirtschaft müssen Sparen und Investieren übereinstimmen.
Sind z.B. die Investitionen geringer als die Ersparnis, fließt nicht das gesamte Geld wieder in den Kreislauf zurück, die Unternehmen können damit nur noch geringere Einkommen zahlen und der Kreislauf stagniert, d.h. die Wirtschaftsleistung sinkt.
Abbildung
2.3 WKL einschließlich Staat
Der Staat beeinflusst den Wirtschaftskreislauf in mehrfacher Hinsicht. Einerseits kassiert er Steuern und Sozialabgaben von den Wirtschaftssubjekten, wobei man die Steuern der Haushalte als Direkte Steuern, die der Unternehmen als Indirekte Steuern bezeichnet. Andererseits zahlt er Einkommen (Löhne und Transfereinkommen) an die Haushalte und tätigt bei den Unternehmen Käufe (staatlicher Konsum).
Die Beziehungen des Staates zu den Kapitalsammelstellen verdeutlichen die Ambivalenz staatlicher Aktivitäten.
Abbildung
3. Anwendung auf Alpinia
Führen wir uns vor Augen, dass Alpinia erst dabei ist, eine WiSim einzuführen. Wichtig ist in dieser Hinsicht vorerst, das zwei wichtige Ziele einer florierenden WiSim erfüllt werden: 1. Wirtschaft aufbauen/stärken und 2. ein Gleichgewicht schaffen, so dass eine Staatsverschuldung vermieden wird.
Zu Ziel 1.:
die Wirtschaft aufbauen und stärken kann nur durch eine Subventionierung der Unternehmen erfolgen. Das Geld muss aus der Staatskasse erst in die Wirtschaft abgegeben werden. Dies könnte in Form eines staatlichen Darlehens/Kredites erfolgen, welcher zu günstigen Konditionen zurückzuzahlen ist oder welcher für eine bestimmte Höhe als Freibetrag geleistet wird. Gleichzeitig muss aber auch dem Verbraucher/dem Konsumenten ein gewisser Betrag gegeben werden, da dieser dadurch erst die Güter erwerben kann und somit zumindest eine Voraussetzung des einfachen WKL erfüllt ist.
Zu Ziel 2.:
Das Gleichgewicht kann nur dann geschaffen werden, wenn das Geld gleichmäßig fließt. So sind die Zahlungsströme zwischen den Wirtschaftssubjekten (zukünftig: Pole) zu gewährleisten. Es sind somit gewisse Abhängigkeitsverhältnisse zwischen den einzelnen Polen zu schaffen.
Einige Abhängigkeiten ergeben sich aus der Rolle der Pole an sich. So benötigt der Verbraucher Bedarfsgüter und die Unternehmen benötigen Arbeitskräfte und Produktionsfaktoren.
Es sind somit die Rollen der einzelnen Pole zu definieren.
3.1 der Staat
Der Staat ist in meinem Konzept das wichtigste Glied im WKL. Der Staat muss gewährleisten, dass das Geld und die Güter fließen. Er muss aber auch auf seinen eigenen Haushalt achten.
Wie angedeutet, dürfen hier allerdings nicht nur die Geldströme beachtet werden, denn über Staatseinnahmen in Form von Steuern lässt sich der staatliche Haushalt nicht lange finanzieren. Der Staat nimmt somit also die Lenkungsfunktion des anderen wichtigen Kreislaufs wahr: dem Güterkreislauf.
Mein Konzept basiert auf der Grundlage, dass der Staat vorerst Urproduzent aller Produktionsfaktoren (außer Arbeit) ist. Er ist z.B. Monopolist hinsichtlich der Landwirtschaft. Alle Güter, die ein Unternehmen für die Herstellung eines Gutes benötigt, sind über den Staat zu beziehen. Das bedeutet, das der Staat einen Katalog aufzustellen hat, indem er allen Urprodukten einen gewissen monetären Wert gibt. Das Unternehmen bezieht sodann die Urprodukte beim Staat und produziert sein Gut.
Später besteht die Möglichkeit, dass ein Bürger auch in der Landwirtschaft tätig werden kann; in dem Falle erwirbt er sich dann den Boden (über eine Pacht etc) beim Staat und steigt somit dann ebenfalls in die Wirtschaft (private Urproduktion) ein,...
Ich möchte hier einmal mein Konzept für die Einführung eines Wirtschaftskreislaufes vorstellen.
Kritik wird erwartet; aber nicht vergessen auch mal zu Loben!

Gliederung
1. Einleitung
2. Einführung in den Begriff: Wirtschaftskreislauf
2.1 Einfacher Wirtschaftskreislauf
2.2 Erweiterter Wirtschaftskreislauf
2.3 Wirtschaftskreislauf einschließlich Staat
3. Anwendung auf Alpinia
3.1 der Staat
3.2 das Unternehmen
3.3 der Konsument
3.4 EXKURS
4. Resumée
1. Einleitung
Es ist also nun soweit: Alpinia hat die WiSim in Angriff genommen; sie ist beantragt und es besteht schon die Möglichkeit das System zu testen.
Aber wie die derzeitigen Gespräche belegen: es bedarf noch einer gewissenhaften Umsetzung auf das Staatssystem und weiterhin eine Anpassung der Gegebenheiten auf das dotCom-System.
Wie soll die Privatwirtschaft gestärkt werden? Werden wir Steuern benötigen und erheben? Wie hoch wird das „Startgeld“ sein? Das alles sind nur einige wenige Fragen und Ungewissheiten, die uns bei der Einführung und dem späteren Betrieb der WiSim beschäftigen werden.
Mit diesem Konzept möchte ich erstmal die Frage in Angriff nehmen, wie sich ein florierender Wirtschaftskreislauf (zukünftig nur: WKL) für das Königreich aufbauen lässt. Es muss definiert werden, was ein WKL ist und inwieweit er sich simulationsgerecht auf Alpinia einführen lässt. Weiterhin muss geklärt werden, wie die Wirtschaft gelenkt/gesteuert werden kann. Die zweite Frage wird sicherlich zu diversen Diskussionen führen, da mein Konzept auf einer Mischung aus Plan- und Marktwirtschaft aufgebaut sein wird – der Staat ist Impuls- und Evaluationseckpunkt. Aber dazu später in den einzelnen Unterpunkten.
Ich erhebe keinen Anspruch darauf, das mein Konzept in allen Punkten Klärung verschaffen wird; aber dazu kann eine spätere Diskussion sicherlich dienlich sein.
Ich möchte nochmals darauf hinweisen, das dieses Konzept sich lediglich mit dem WKL beschäftigt. Es sollte als Rahmen verstanden werden, der zumindest die Grundrichtung vorgeben könnte.
2. Einführung in den Begriff des WKL
Grundsätzlich ist festzustellen, dass es sich bei dem WKL um ein vereinfachtes Modell einer Volkswirtschaft handelt, in dem die wesentlichen Tauschvorgänge zwischen den Wirtschaftssubjekten dargestellt werden. Ausgangspunkt ist die Analyse der arbeitsteiligen Herstellung von Gütern und Leistungen, welche die Grundlagen des materiellen Wohlstandes einer Gesellschaft bilden.
Bei der Modellhaften Annahme bedient man sich der Abbildung eines Kreislaufes, da dieser die Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Wirtschaftssubjekten darstellen kann.
In einem solchen Kreislauf fließen Ströme. Diese sind ihrer Art nach entweder Realströme (Geld, - Dienst- und Faktorleistungen) oder Geldströme.
2.1 Einfacher WKL
Dieses Modell reduziert das Wirtschaftsleben auf zwei Teilnehmer, die privaten Haushalte (Konsumenten) einerseits, die Unternehmer andererseits. Der Wirtschaftskreislauf stellt die wesentlichen Geldströme und Güterströme zwischen beiden dar. Einflüsse vom Staat, Banken und Kapitalsammelstellen und Außenwirtschaft werden dabei nicht betrachtet.
Bei dieser Betrachtungsweise bringt der Haushalt die Produktionsfaktoren auf und produziert keine Güter. Für das Bereitstellen der Produktionsfaktoren, insbesondere ihrer Arbeitskraft, aber auch z.B. Mieten , wird der Haushalt von den Unternehmen entlohnt. Diese Form der Entlohnung bezeichnet man als Faktoreinkommen.
Die gesamte Entlohnung gibt der Haushalt auf dem Gütermarkt für Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen aus. Somit ist der Kreislauf geschlossen.
Abbildung
2.2 Erweiterter Wirtschaftskreislauf
Der erweiterte Wirtschaftskreislauf schließt die Möglichkeit ein, dass Haushalte nicht ihr gesamtes Einkommen konsumieren, sondern auch ein Teil davon sparen. Die Ersparnisse fließen an eine Kapitalsammelstelle. Letztere darf hier im Kontext des Wirtschaftskreislauf nicht als Bank im eigentlichen Sinne verstanden werden, sondern als jede Form von Vermögensbildung, z.B. auch als Rücklage. Aus der Ersparnis fließen ebenfalls Einkommen, nämlich Zinserträge.
Auch die Unternehmen leisten einen Beitrag zur Vermögensbildung, etwa indem sie Rücklagen bilden (=Ersparnis der Unternehmen).
Die Kapitalsammelstellen stellen die Spargelder dem Unternehmenssektor für Investitionen in Produktionsanlagen zur Verfügung. Investitionen sind im vorliegenden Zusammenhang als Sachanlageinvestitionen zu verstehen, nicht als Finanzinvestitionen, die eine Form der Ersparnis sind.
Eine Verzinsung des zur Verfügung gestellten Kapitals wird den Haushalten in Form von Faktoreinkommen gezahlt.
Betrachtet man die den Kapitalsammelstellen zufließenden und die von ihnen abfließenden Geldströme, so wird eine wesentliche Bedingung deutlich, die erfüllt sein muss, damit sich der Kreislauf im Gleichgewicht befindet: In einer Volkswirtschaft müssen Sparen und Investieren übereinstimmen.
Sind z.B. die Investitionen geringer als die Ersparnis, fließt nicht das gesamte Geld wieder in den Kreislauf zurück, die Unternehmen können damit nur noch geringere Einkommen zahlen und der Kreislauf stagniert, d.h. die Wirtschaftsleistung sinkt.
Abbildung
2.3 WKL einschließlich Staat
Der Staat beeinflusst den Wirtschaftskreislauf in mehrfacher Hinsicht. Einerseits kassiert er Steuern und Sozialabgaben von den Wirtschaftssubjekten, wobei man die Steuern der Haushalte als Direkte Steuern, die der Unternehmen als Indirekte Steuern bezeichnet. Andererseits zahlt er Einkommen (Löhne und Transfereinkommen) an die Haushalte und tätigt bei den Unternehmen Käufe (staatlicher Konsum).
Die Beziehungen des Staates zu den Kapitalsammelstellen verdeutlichen die Ambivalenz staatlicher Aktivitäten.
Abbildung
3. Anwendung auf Alpinia
Führen wir uns vor Augen, dass Alpinia erst dabei ist, eine WiSim einzuführen. Wichtig ist in dieser Hinsicht vorerst, das zwei wichtige Ziele einer florierenden WiSim erfüllt werden: 1. Wirtschaft aufbauen/stärken und 2. ein Gleichgewicht schaffen, so dass eine Staatsverschuldung vermieden wird.
Zu Ziel 1.:
die Wirtschaft aufbauen und stärken kann nur durch eine Subventionierung der Unternehmen erfolgen. Das Geld muss aus der Staatskasse erst in die Wirtschaft abgegeben werden. Dies könnte in Form eines staatlichen Darlehens/Kredites erfolgen, welcher zu günstigen Konditionen zurückzuzahlen ist oder welcher für eine bestimmte Höhe als Freibetrag geleistet wird. Gleichzeitig muss aber auch dem Verbraucher/dem Konsumenten ein gewisser Betrag gegeben werden, da dieser dadurch erst die Güter erwerben kann und somit zumindest eine Voraussetzung des einfachen WKL erfüllt ist.
Zu Ziel 2.:
Das Gleichgewicht kann nur dann geschaffen werden, wenn das Geld gleichmäßig fließt. So sind die Zahlungsströme zwischen den Wirtschaftssubjekten (zukünftig: Pole) zu gewährleisten. Es sind somit gewisse Abhängigkeitsverhältnisse zwischen den einzelnen Polen zu schaffen.
Einige Abhängigkeiten ergeben sich aus der Rolle der Pole an sich. So benötigt der Verbraucher Bedarfsgüter und die Unternehmen benötigen Arbeitskräfte und Produktionsfaktoren.
Es sind somit die Rollen der einzelnen Pole zu definieren.
3.1 der Staat
Der Staat ist in meinem Konzept das wichtigste Glied im WKL. Der Staat muss gewährleisten, dass das Geld und die Güter fließen. Er muss aber auch auf seinen eigenen Haushalt achten.
Wie angedeutet, dürfen hier allerdings nicht nur die Geldströme beachtet werden, denn über Staatseinnahmen in Form von Steuern lässt sich der staatliche Haushalt nicht lange finanzieren. Der Staat nimmt somit also die Lenkungsfunktion des anderen wichtigen Kreislaufs wahr: dem Güterkreislauf.
Mein Konzept basiert auf der Grundlage, dass der Staat vorerst Urproduzent aller Produktionsfaktoren (außer Arbeit) ist. Er ist z.B. Monopolist hinsichtlich der Landwirtschaft. Alle Güter, die ein Unternehmen für die Herstellung eines Gutes benötigt, sind über den Staat zu beziehen. Das bedeutet, das der Staat einen Katalog aufzustellen hat, indem er allen Urprodukten einen gewissen monetären Wert gibt. Das Unternehmen bezieht sodann die Urprodukte beim Staat und produziert sein Gut.
Später besteht die Möglichkeit, dass ein Bürger auch in der Landwirtschaft tätig werden kann; in dem Falle erwirbt er sich dann den Boden (über eine Pacht etc) beim Staat und steigt somit dann ebenfalls in die Wirtschaft (private Urproduktion) ein,...
MfG
Quentin Vaurien
Quentin Vaurien
3.2 das Unternehmen
Das Unternehmen ist an den Wertschöpfungsprozesses gebunden: Beschaffung, Produktion und Absatz. Der Produktionsprozess ist hier zu vernachlässigen, da er keine Wirkung auf die WiSim und den WKL hat.
Allerdings muss ein Unternehmen sich in zwei Bereichen betätigen:
Beschaffung:
Die Beschaffung erfolgt nach dem o.g. Prinzip. Das Unternehmen will 100 Produkte herstellen. Es benötigt somit die nach dem Katalog erforderlichen Urprodukte. Diese werden vom Staat erworben und bezahlt.
Absatz:
Der Absatz erfolgt nach zwei Prinzipien. Es ist hier zwischen den Produktarten zu unterscheiden. Fertigt ein Unternehmen Luxusgüter oder Bedarfsgüter an?
Bei Luxusgütern muss auf die tatsächliche Nachfrage abgestellt werden: Ein Konsument will ein bestimmtes Produkt erwerben. Also produziert das Unternehmen das Gut und verkauft es zu dem Preis, den der Konsument bereit ist zu zahlen.
Bei Bedarfsgütern spielt der Staat wieder eine gewichtige Rolle. Dieser hat zu bestimmen, welchen Bedarf ein Mitbürger im Monat hat. Bedarfsgüter könnten z.B. sein: Kleidung, Lebensmittel und Wohnraum. Es wird also eine Nachfrage simuliert (durch Gesetz?!). Der Absatz ergibt sich dann wie folgt: Das Unternehmen produziert Bedarfsgüter (Urprodukte vom Staat,...) und erhält von jedem Mitbürger einen Pauschalbetrag pro Monat.
Das Unternehmen ist darüber hinaus auch steuerpflichtig.
3.3 der Konsument
Der Konsument ist das dritte Wirtschaftssubjekt im WKL.
Er erwirbt die von den Unternehmen produzierten Güter und schließt somit den WKL ab. Dem Konsumenten ist ein bestimmter Bedarf an Gütern vorgeschrieben, über Luxusgüter kann er selbst entscheiden.
Konsument ist jede an der WiSim mitwirkende Person. Ob er nun sein Geld als Staatsdiener, als Unternehmer oder einfach nur als Arbeitsnehmer verdient ist hier irrelevant. Fakt ist, das er Geld verdient und dieses für seinen monatlichen Bedarf, Steuern etc... wieder in den WKL abführt.
3.4 EXKURS:
Beispiel: Lederhosen
Lederhosen sind als Kleidungsstücke Bedarfsgüter.
Ein Unternehmer beantragt beim zuständigen Hofamt die Erlaubnis zum Aufbau und Betrieb einer Lederhosenfirma. Entsprechend des Kataloges über die Urproduktion stellt das Hofamt fest, dass eine Lederhose z.B. 3 Einheiten Leder und 1 Einheit Wolle/Garn benötigt. Das Hofamt teilt dem Antragssteller mit, das folgende Kosten zum Erwerb der Urprodukte als Produktionsfaktoren anfallen werden:
1 Einheit Leder = 25 Kronen
1 Einheit Wolle = 5 Kronen
Das Unternehmen zahlt für die Urprodukte als Produktionsfaktoren für ein zu produzierendes Gut: 3*25+1*5= 80 Kronen.
Da es ein Bedarfsgut ist, regelt der Staat durch Gesetz, dass dieses Gut mit einer Gewinnspanne von z.B. 10 % belegt werden kann. Der Unternehmer fordert somit 88 Kronen für sein Produkt. Jeder Konsument ist also an den Erwerb des Bedarfsgutes gebunden.
(Bei 10 Bürgern in Alpinia bedeutet das, dass das Unternehmen einen Umsatz von 880 Kronen, also einen Gewinn von insgesamt 88 Kronen im Monat macht. Aufgrund der Gewerbesteuer fallen weitere 10 % wieder an den Staat ab, so dass der Unternehmer am Ende des Monats über 79,20 Kronen als Reingewinn aus diesem Produktbereich verfügt.)
Der Konsument hingegen zahlt nicht nur die 88 Kronen pro Lederhose sonder zahlt noch eine gesetzliche Mehrwertsteuer von weiteren 10 %; er zahlt somit 96,80 Kronen. Die 8,80 Kronen werden dann vom Unternehmen wieder an den Staat abgeführt.
Beispiel: Bierproduktion
Ein zukünftiger Unternehmer beantragt die Gewerbeerlaubnis zum Aufbau und Betrieb einer Bierbrauerei. Er teilt dem zuständigen Hofamt mit, welches Produkt er produzieren will (hier: Bier). Ein Produkt setzt sich wie folgt zusammen: 5 Einheiten Wasser, und jeweils eine Einheit Hopfen, Gerste, Malz und Hefe. Der Staat teilt dem Antragssteller mit, dass entsprechend seines Kataloges folgende Kosten pro Produktionsfaktor anfallen werden:
1 Einheit Wasser: 1 Krone
1 Einheit Hopfen: 1 Krone
1 Einheit Gerste: 2 Kronen
1 Einheit Malz: 1 Krone
1 Einheit Hefe: 2 Kronen
Insgesamt zahlt er für die Produktionsfaktoren für ein zu produzierendes Gut: 5*1+1*1+1*2+1*1+1*2= 11 Kronen.
Da es sich um ein Luxusgut handelt, kann das Unternehmen seinen Preis selbstständig festlegen. Es ist allerdings an eine gesetzliche Preisobergrenze gebunden (max. 25 % über dem Einkaufspreis). Da die Nachfrage sehr hoch ist und ein Konkurrenzunternehmen ebenfalls die Preispolitik beeinflusst, setzt der Unternehmer den Preis pro Bier auf 12,65 Kronen fest (15 % über Einkaufspreis).
Der Konsument zahlt allerdings 13,92 Kronen (12,65 + 1,27 [10 % Steuern]. die 1,27 Kronen gehen über das Unternehmen wieder an den Staat.
4. Resumée
Das Resumée möchte ich lediglich in kurzen prägnanten Sätzen formulieren:
Das hier vorgeschlagene Konzept kann einen florierenden WKL gewährleisten, da die Abhängigkeiten so gewählt sind, das die WiSim auch ohne direkt Simulation weitergeht.
Kritikpunkt ist sicherlich der Aufwand, der hierfür betrieben werden muss. Allerdings zähle ich persönlich diesen Aufwand eher zu den Simulationsfördernden Punkten (Gewerbeaufsicht, politische Ziele hinsichtlich des Kataloges (Lederlobby gegen Wolllobby, etc...),...).
Der Vorteil der Bestimmung der Urproduktion liegt insbesondere darin, dass sich durch gewollte Veränderungen (schlechte Ernte, gute Ernte, Schweinepest,....) der Markt und somit auch die Simulation immer wieder variiert.
Wichtig ist, das ein ausgefeiltes Steuersystem geschaffen wird, da hierdurch die unterschiedlichen Einkommen der Konsumenten geregelt werden und dadurch auch das Kapital, welches am Markt investiert wird; es muss darauf geachtet werden, dass sich jeder Bürger auch einen gewissen Luxus leisten kann (Sozialsystem?!?!).
Der Staat ist nur am Anfang das Hauptsubjekt des WKL. Mit der Zeit können staatliche Aufgaben privatisiert werden.
Das Konzept beachtet bisher noch nicht den Außenhandel. Auch zu diesem sollten Parallelen aufgebaut werden.
Die Diskussion ist eröffnet!
Das Unternehmen ist an den Wertschöpfungsprozesses gebunden: Beschaffung, Produktion und Absatz. Der Produktionsprozess ist hier zu vernachlässigen, da er keine Wirkung auf die WiSim und den WKL hat.
Allerdings muss ein Unternehmen sich in zwei Bereichen betätigen:
Beschaffung:
Die Beschaffung erfolgt nach dem o.g. Prinzip. Das Unternehmen will 100 Produkte herstellen. Es benötigt somit die nach dem Katalog erforderlichen Urprodukte. Diese werden vom Staat erworben und bezahlt.
Absatz:
Der Absatz erfolgt nach zwei Prinzipien. Es ist hier zwischen den Produktarten zu unterscheiden. Fertigt ein Unternehmen Luxusgüter oder Bedarfsgüter an?
Bei Luxusgütern muss auf die tatsächliche Nachfrage abgestellt werden: Ein Konsument will ein bestimmtes Produkt erwerben. Also produziert das Unternehmen das Gut und verkauft es zu dem Preis, den der Konsument bereit ist zu zahlen.
Bei Bedarfsgütern spielt der Staat wieder eine gewichtige Rolle. Dieser hat zu bestimmen, welchen Bedarf ein Mitbürger im Monat hat. Bedarfsgüter könnten z.B. sein: Kleidung, Lebensmittel und Wohnraum. Es wird also eine Nachfrage simuliert (durch Gesetz?!). Der Absatz ergibt sich dann wie folgt: Das Unternehmen produziert Bedarfsgüter (Urprodukte vom Staat,...) und erhält von jedem Mitbürger einen Pauschalbetrag pro Monat.
Das Unternehmen ist darüber hinaus auch steuerpflichtig.
3.3 der Konsument
Der Konsument ist das dritte Wirtschaftssubjekt im WKL.
Er erwirbt die von den Unternehmen produzierten Güter und schließt somit den WKL ab. Dem Konsumenten ist ein bestimmter Bedarf an Gütern vorgeschrieben, über Luxusgüter kann er selbst entscheiden.
Konsument ist jede an der WiSim mitwirkende Person. Ob er nun sein Geld als Staatsdiener, als Unternehmer oder einfach nur als Arbeitsnehmer verdient ist hier irrelevant. Fakt ist, das er Geld verdient und dieses für seinen monatlichen Bedarf, Steuern etc... wieder in den WKL abführt.
3.4 EXKURS:
Beispiel: Lederhosen
Lederhosen sind als Kleidungsstücke Bedarfsgüter.
Ein Unternehmer beantragt beim zuständigen Hofamt die Erlaubnis zum Aufbau und Betrieb einer Lederhosenfirma. Entsprechend des Kataloges über die Urproduktion stellt das Hofamt fest, dass eine Lederhose z.B. 3 Einheiten Leder und 1 Einheit Wolle/Garn benötigt. Das Hofamt teilt dem Antragssteller mit, das folgende Kosten zum Erwerb der Urprodukte als Produktionsfaktoren anfallen werden:
1 Einheit Leder = 25 Kronen
1 Einheit Wolle = 5 Kronen
Das Unternehmen zahlt für die Urprodukte als Produktionsfaktoren für ein zu produzierendes Gut: 3*25+1*5= 80 Kronen.
Da es ein Bedarfsgut ist, regelt der Staat durch Gesetz, dass dieses Gut mit einer Gewinnspanne von z.B. 10 % belegt werden kann. Der Unternehmer fordert somit 88 Kronen für sein Produkt. Jeder Konsument ist also an den Erwerb des Bedarfsgutes gebunden.
(Bei 10 Bürgern in Alpinia bedeutet das, dass das Unternehmen einen Umsatz von 880 Kronen, also einen Gewinn von insgesamt 88 Kronen im Monat macht. Aufgrund der Gewerbesteuer fallen weitere 10 % wieder an den Staat ab, so dass der Unternehmer am Ende des Monats über 79,20 Kronen als Reingewinn aus diesem Produktbereich verfügt.)
Der Konsument hingegen zahlt nicht nur die 88 Kronen pro Lederhose sonder zahlt noch eine gesetzliche Mehrwertsteuer von weiteren 10 %; er zahlt somit 96,80 Kronen. Die 8,80 Kronen werden dann vom Unternehmen wieder an den Staat abgeführt.
Beispiel: Bierproduktion
Ein zukünftiger Unternehmer beantragt die Gewerbeerlaubnis zum Aufbau und Betrieb einer Bierbrauerei. Er teilt dem zuständigen Hofamt mit, welches Produkt er produzieren will (hier: Bier). Ein Produkt setzt sich wie folgt zusammen: 5 Einheiten Wasser, und jeweils eine Einheit Hopfen, Gerste, Malz und Hefe. Der Staat teilt dem Antragssteller mit, dass entsprechend seines Kataloges folgende Kosten pro Produktionsfaktor anfallen werden:
1 Einheit Wasser: 1 Krone
1 Einheit Hopfen: 1 Krone
1 Einheit Gerste: 2 Kronen
1 Einheit Malz: 1 Krone
1 Einheit Hefe: 2 Kronen
Insgesamt zahlt er für die Produktionsfaktoren für ein zu produzierendes Gut: 5*1+1*1+1*2+1*1+1*2= 11 Kronen.
Da es sich um ein Luxusgut handelt, kann das Unternehmen seinen Preis selbstständig festlegen. Es ist allerdings an eine gesetzliche Preisobergrenze gebunden (max. 25 % über dem Einkaufspreis). Da die Nachfrage sehr hoch ist und ein Konkurrenzunternehmen ebenfalls die Preispolitik beeinflusst, setzt der Unternehmer den Preis pro Bier auf 12,65 Kronen fest (15 % über Einkaufspreis).
Der Konsument zahlt allerdings 13,92 Kronen (12,65 + 1,27 [10 % Steuern]. die 1,27 Kronen gehen über das Unternehmen wieder an den Staat.
4. Resumée
Das Resumée möchte ich lediglich in kurzen prägnanten Sätzen formulieren:
Das hier vorgeschlagene Konzept kann einen florierenden WKL gewährleisten, da die Abhängigkeiten so gewählt sind, das die WiSim auch ohne direkt Simulation weitergeht.
Kritikpunkt ist sicherlich der Aufwand, der hierfür betrieben werden muss. Allerdings zähle ich persönlich diesen Aufwand eher zu den Simulationsfördernden Punkten (Gewerbeaufsicht, politische Ziele hinsichtlich des Kataloges (Lederlobby gegen Wolllobby, etc...),...).
Der Vorteil der Bestimmung der Urproduktion liegt insbesondere darin, dass sich durch gewollte Veränderungen (schlechte Ernte, gute Ernte, Schweinepest,....) der Markt und somit auch die Simulation immer wieder variiert.
Wichtig ist, das ein ausgefeiltes Steuersystem geschaffen wird, da hierdurch die unterschiedlichen Einkommen der Konsumenten geregelt werden und dadurch auch das Kapital, welches am Markt investiert wird; es muss darauf geachtet werden, dass sich jeder Bürger auch einen gewissen Luxus leisten kann (Sozialsystem?!?!).
Der Staat ist nur am Anfang das Hauptsubjekt des WKL. Mit der Zeit können staatliche Aufgaben privatisiert werden.
Das Konzept beachtet bisher noch nicht den Außenhandel. Auch zu diesem sollten Parallelen aufgebaut werden.
Die Diskussion ist eröffnet!
MfG
Quentin Vaurien
Quentin Vaurien
Nachdem ich das Konzept das erste Mal ganz durchgelesen habe: Ach herrje, das wäre Arbeit...
Das Konzept ist interessant, durchaus. Aber eben Arbeit.
Wir haben für so etwas das falsche Bankensystem. Gewinsspannen z.B. wären mit dem Freiland-System weit besser realisierbar, da bereits eingebaut.
Das Konzept ist interessant, durchaus. Aber eben Arbeit.Wir haben für so etwas das falsche Bankensystem. Gewinsspannen z.B. wären mit dem Freiland-System weit besser realisierbar, da bereits eingebaut.
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Das Konzept ist wirklich klasse. Ich würde an Ihrer Stelle, werte Exxelenz, dieses Konzept mal bei dotCom vorstellen. Das wäre dort sicherlich Gold wert!!
Was die Umsetzung angeht: Ja, Seine Majestät hat sicherlich Recht, es ist zu viel Aufwand. Allerdings können wir es ja etwas vereinfachen.
Es können seit neustem (technisch) Umsatzsteuern erhoben werden durch das dotCom-System. Damit fällt schon mal das Problem der 10-Prozent-Steuer weg, die der Unternehmer an den Staat abführen muss. Das kann alles nachher über diese Steuer gemacht werden.
Was die Urprodukte angeht: Das find ich einfach klasse das Prinzip! Der Staat übernimmt quasi den Handel der Rohstoffe, was sonst ja schwierig wäre.
Man könnte hier so etwas wie eine Börse machen, wo - sicherlich ein klein wenig willkürlich - das Hofamt die Preise "dem internationalen Handel" anpasst. Das es das so nicht gibt, wäre es wie gesagt willkürlich, aber nicht uninteressant für den Händler (man könnte sim-off vereinbaren, dass eine gewisse Preisspanne nicht unter- bzw. überboten wird). Im Grunde könnten wir es so machen:
Hofwirtschaftsamt: Hat eine Übersicht über alle Rohprodukte mit variablen Preis. Unternehmen kaufen eine bestimmte Abnahmemenge zum Tagespreis und bekommen darüber schriftlich eine Bestätigung.
Das wäre dann nur eine Arbeit mehr für den Hofrat für Wirtschaft, aber ansonsten hielte es sich in Grenzen. Wäre das machbar?
Was die Umsetzung angeht: Ja, Seine Majestät hat sicherlich Recht, es ist zu viel Aufwand. Allerdings können wir es ja etwas vereinfachen.
Es können seit neustem (technisch) Umsatzsteuern erhoben werden durch das dotCom-System. Damit fällt schon mal das Problem der 10-Prozent-Steuer weg, die der Unternehmer an den Staat abführen muss. Das kann alles nachher über diese Steuer gemacht werden.
Was die Urprodukte angeht: Das find ich einfach klasse das Prinzip! Der Staat übernimmt quasi den Handel der Rohstoffe, was sonst ja schwierig wäre.
Man könnte hier so etwas wie eine Börse machen, wo - sicherlich ein klein wenig willkürlich - das Hofamt die Preise "dem internationalen Handel" anpasst. Das es das so nicht gibt, wäre es wie gesagt willkürlich, aber nicht uninteressant für den Händler (man könnte sim-off vereinbaren, dass eine gewisse Preisspanne nicht unter- bzw. überboten wird). Im Grunde könnten wir es so machen:
Hofwirtschaftsamt: Hat eine Übersicht über alle Rohprodukte mit variablen Preis. Unternehmen kaufen eine bestimmte Abnahmemenge zum Tagespreis und bekommen darüber schriftlich eine Bestätigung.
Das wäre dann nur eine Arbeit mehr für den Hofrat für Wirtschaft, aber ansonsten hielte es sich in Grenzen. Wäre das machbar?
Viele Grüße
Dr. Thasco
Dr. Thasco
Das alles klingt recht interessant.
Aber ich habe da auch noch was.
Für mich gibt es drei Arten von Gütern.
Bedarfsgüter, Konsumgüer und Luxusgüter.
Was die Bedarfsgüter angeht, finde ich eine Monats oder Wochenpauschale voll okay.
Was die Konsumgüter angeht nicht. Ich kaufe mir bestimmt nicht jeden Monat eine Lederhose, und ich kaufe mir mehr als einmal im Monat eine Kiste Bier. Hier können Pauschalen nur Individuell festgelegt werden. Wie man das Regeln könte müßte man sich noch überlegen.
Und die Luxusgüter gehen naürlich ohne Pauschalen weg.
Außerdem sollte man von Anfang an auch eine Haltbarkeit von Konsum- und Luxusgütern festlegen. Das würde für regelmäßige Neukäufe sorgen.
Ansonsten würd ich sagen, basteln wir mal Listen was?
Aber ich habe da auch noch was.
Für mich gibt es drei Arten von Gütern.
Bedarfsgüter, Konsumgüer und Luxusgüter.
Was die Bedarfsgüter angeht, finde ich eine Monats oder Wochenpauschale voll okay.
Was die Konsumgüter angeht nicht. Ich kaufe mir bestimmt nicht jeden Monat eine Lederhose, und ich kaufe mir mehr als einmal im Monat eine Kiste Bier. Hier können Pauschalen nur Individuell festgelegt werden. Wie man das Regeln könte müßte man sich noch überlegen.
Und die Luxusgüter gehen naürlich ohne Pauschalen weg.
Außerdem sollte man von Anfang an auch eine Haltbarkeit von Konsum- und Luxusgütern festlegen. Das würde für regelmäßige Neukäufe sorgen.
Ansonsten würd ich sagen, basteln wir mal Listen was?
Ich muss mich später dazu äußern, da ich hier leider Probleme mit dem Forum habe.. irgendwie verweigert mir mein IE das Posten von Beiträgen...
MfG
Quentin Vaurien
Quentin Vaurien
Zu Dr. Thasco´s Beitrag:
Ein hervorragender Ansatz. Insbesondere die Regelung über ein Hofwirtschaftsamt trifft genau meine dem Konzept zugrunde gelegten Ideen.
Allerdings würde ich von der Einführung einer „lebenden Börse“ vorerst absehen, da dadurch weitere Variable in die schon schwierige Organisation einkehren. Eine Börse könnte und sollte nach erfolgreichem Probelauf sicherlich eingeführt werden, da dies den Markt belebt und die Politik auch vorantreibt (diese muss dann ja wieder agieren, weil regeln!).
Zu Jack´s Beitrag:
Auch hier ein sehr guter Ansatz/Vorschlag.
Allerdings möchte ich behaupten, dass Konsumgüter eine Unterart der Bedarfsgüter sind.
Die Haltbarkeit von Produkten ist ebenfalls eine super Idee – aber auch diese sollte erst nach und nach in die WiSim eingearbeitet werden, denn auch hier trifft die Organisation auf weitere zu beachtende Variablen.
Ich möchte auch nochmals auf die Notwendigkeit der Abhängigkeit zwischen den Wirtschaftssubjekten eingehen. Es ist nicht wichtig, was der Konsument im Monat an Bedarfsgüter erwirbt, wichtig ist nur, das er etwas kauft, damit sein Vermögen wieder in den WKL zurückfließt und dieser dann auch weiterhin über einen florierenden Geld- und Güterstrom verfügt.
Als Zahlenspiel möchte ich folgendes Vorschlagen:
60 % des monatlichen Einkommens ist für Bedarfsgüter auszugeben. 40 % stehen zur freien Verfügung.
Damit die Unternehmen, die Bedarfsgüter produzieren – und somit ein regelmäßigen Gewinn verzeichnen – nicht überreich werden, ist – solange keine Konkurrenz besteht – ein maximaler Höchstpreis festzulegen.
Es soll aber nicht darum gehen, dass der Staat bestimmte Unternehmen bevorzugt, vielmehr soll der WKL am Laufen gehalten werden. Unternehmen, die keine Pauschalbeträge aus der Bedarfsgüterproduktion erhalten, weil sie Luxusgüter produzieren, sollten auf eine andere Weise staatlich gefördert werden. Vielleicht sollte man den Luxusgütern selber noch einen materiellen Wert anrechnen oder der Kauf eines Luxusgutes an sich wird „schmackhaft“ gemacht. Der Staat könnte jedem Besitzer und Erwerber eines Luxusgutes eine monatliche Pauschale zahlen, so dass sich der Kauf eines Luxusgutes auch auswirkt. Immerhin ist es schwer zu simulieren, das man ein teures Auto fährt. Andererseits kann man auch eine Steuersenkung andenken, diese allerdings widerspricht einem möglichen Sozialsystem.
Klar ist nur, das der Staat grundsätzlich das Geld wiederbekommt und wieder in Umlauf bringen kann.
Ein hervorragender Ansatz. Insbesondere die Regelung über ein Hofwirtschaftsamt trifft genau meine dem Konzept zugrunde gelegten Ideen.
Allerdings würde ich von der Einführung einer „lebenden Börse“ vorerst absehen, da dadurch weitere Variable in die schon schwierige Organisation einkehren. Eine Börse könnte und sollte nach erfolgreichem Probelauf sicherlich eingeführt werden, da dies den Markt belebt und die Politik auch vorantreibt (diese muss dann ja wieder agieren, weil regeln!).
Zu Jack´s Beitrag:
Auch hier ein sehr guter Ansatz/Vorschlag.
Allerdings möchte ich behaupten, dass Konsumgüter eine Unterart der Bedarfsgüter sind.
Die Haltbarkeit von Produkten ist ebenfalls eine super Idee – aber auch diese sollte erst nach und nach in die WiSim eingearbeitet werden, denn auch hier trifft die Organisation auf weitere zu beachtende Variablen.
Ich möchte auch nochmals auf die Notwendigkeit der Abhängigkeit zwischen den Wirtschaftssubjekten eingehen. Es ist nicht wichtig, was der Konsument im Monat an Bedarfsgüter erwirbt, wichtig ist nur, das er etwas kauft, damit sein Vermögen wieder in den WKL zurückfließt und dieser dann auch weiterhin über einen florierenden Geld- und Güterstrom verfügt.
Als Zahlenspiel möchte ich folgendes Vorschlagen:
60 % des monatlichen Einkommens ist für Bedarfsgüter auszugeben. 40 % stehen zur freien Verfügung.
Damit die Unternehmen, die Bedarfsgüter produzieren – und somit ein regelmäßigen Gewinn verzeichnen – nicht überreich werden, ist – solange keine Konkurrenz besteht – ein maximaler Höchstpreis festzulegen.
Es soll aber nicht darum gehen, dass der Staat bestimmte Unternehmen bevorzugt, vielmehr soll der WKL am Laufen gehalten werden. Unternehmen, die keine Pauschalbeträge aus der Bedarfsgüterproduktion erhalten, weil sie Luxusgüter produzieren, sollten auf eine andere Weise staatlich gefördert werden. Vielleicht sollte man den Luxusgütern selber noch einen materiellen Wert anrechnen oder der Kauf eines Luxusgutes an sich wird „schmackhaft“ gemacht. Der Staat könnte jedem Besitzer und Erwerber eines Luxusgutes eine monatliche Pauschale zahlen, so dass sich der Kauf eines Luxusgutes auch auswirkt. Immerhin ist es schwer zu simulieren, das man ein teures Auto fährt. Andererseits kann man auch eine Steuersenkung andenken, diese allerdings widerspricht einem möglichen Sozialsystem.
Klar ist nur, das der Staat grundsätzlich das Geld wiederbekommt und wieder in Umlauf bringen kann.
MfG
Quentin Vaurien
Quentin Vaurien
Wegen der - ich nenne es mal so - "Rohstoffbörse": Da könnte uns unter Umständen der Herr Sendler helfen, damit wir das weitgehend automatisieren bzw. online verwalten können.
Mir schwebt da auch schon etwas vor.
Mir schwebt da auch schon etwas vor.
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Wenn sowas automatisierbar ist, dann wäre das natürlich hervorragend!
MfG
Quentin Vaurien
Quentin Vaurien
Eventuell. Wobei mich mein Gespräch mit Herrn Sendler von heute Mittag doch daran zweifeln lässt, ob er gewillt ist, uns dabei zu helfen.
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Befor wir an herrn Sendler oder an sonst jemanden treten, sollten wir vielelicht zuerst mal eine Liste der vedarfsgüter und Luxusgüter erstellen. Und alles was sonst noch irgentwie geplant werden muß regeln.
Wir sollten betrefende person vor vorhandene tatsachen stellen und nicht den alles allein Entwickeln lassen.
Wir sollten betrefende person vor vorhandene tatsachen stellen und nicht den alles allein Entwickeln lassen.
Ich denke nicht, dass wir eine Auflistung der Endprodukte benötigen, denn die Vielfalt an Ideen eines findigen Unternehmens soll ja nicht durch eine abschließende Produkliste beschnitten werden.
Ich denke, das wir hier lediglich die Urprodukte definieren sollten.
Ich versuche mich jetzt einmal an dieser Aufgabe:
Was sind Urprodukte?
Im Sinne der Volkswirtschaft sind Urprodukte:
- die Arbeit,
- das Wissen und
- der Boden.
Für unser System ist nur das volkswirtschaftlich verstandene Urprodukt "Boden" relevant. Zum Boden gehören alle Erzeugnisse aus Seen/Meeren/Brunnen/Quellen, Gebirge/Gesteine, Ländereien, Wäldern.
Urprodukte sind somit alle Produkte, die ursprünglicher ("bodenständiger") Natur sind. Das bedeutet, dass sie das Ergebnis der Urproduktion sind. Urproduktion ist insbesondere die Landwirtschaft und der Rohstoffabbau.
Als Urprodukte lassen sich somit als Oberbegriffe folgende Produkte bezeichnen:
1. Agrar(roh)produkte
2. Tier(roh)produkte
3. Rohstoffe
Nun folgt eine (nicht abschließende) Aufschlüsselung der einzelnen "Unter-Urprodukte":
1. Agrar(roh)produkte:
- Korn (Mais, Gerste, Hopfen, ...)
- Früchte/Obst (Apfel, Birne, Erdebeere,...)
- Gemüse (Tomaten, Gurken, ....)
- ...
2. Tier(roh)produkte:
- Fleisch (Fisch, Geflüger, Schwein, Rind,...)
- Felle/Leder/Wolle,...
- Eier,...
- ...
3. Rohstoffe:
- Erze (Eisen, Gold, Silber,...)
- Erdöl
- Erdgas
- ...
Ich denke, das wir hier lediglich die Urprodukte definieren sollten.
Ich versuche mich jetzt einmal an dieser Aufgabe:
Was sind Urprodukte?
Im Sinne der Volkswirtschaft sind Urprodukte:
- die Arbeit,
- das Wissen und
- der Boden.
Für unser System ist nur das volkswirtschaftlich verstandene Urprodukt "Boden" relevant. Zum Boden gehören alle Erzeugnisse aus Seen/Meeren/Brunnen/Quellen, Gebirge/Gesteine, Ländereien, Wäldern.
Urprodukte sind somit alle Produkte, die ursprünglicher ("bodenständiger") Natur sind. Das bedeutet, dass sie das Ergebnis der Urproduktion sind. Urproduktion ist insbesondere die Landwirtschaft und der Rohstoffabbau.
Als Urprodukte lassen sich somit als Oberbegriffe folgende Produkte bezeichnen:
1. Agrar(roh)produkte
2. Tier(roh)produkte
3. Rohstoffe
Nun folgt eine (nicht abschließende) Aufschlüsselung der einzelnen "Unter-Urprodukte":
1. Agrar(roh)produkte:
- Korn (Mais, Gerste, Hopfen, ...)
- Früchte/Obst (Apfel, Birne, Erdebeere,...)
- Gemüse (Tomaten, Gurken, ....)
- ...
2. Tier(roh)produkte:
- Fleisch (Fisch, Geflüger, Schwein, Rind,...)
- Felle/Leder/Wolle,...
- Eier,...
- ...
3. Rohstoffe:
- Erze (Eisen, Gold, Silber,...)
- Erdöl
- Erdgas
- ...
MfG
Quentin Vaurien
Quentin Vaurien
Ich würde - wenn wir es überhaupt relativ adminfreundlich gestalten wollten - die "Rohstoffbörse" bzw. den "Rohstoffmarkt" sehr variabel gestalten, so dass der Administrator tatsächlich neue "Produkte" jederzeit einfügen kann, die Preise ändern (evtl. nur eine prozentuale Mehrung bzw. Minderung des Preises je nach Nachfrage) und die maximal auszugebende Menge pro Tag (?) festzulegen.
Möglicherweise wäre das Script auch nur füe den Administrator, damit er besser planen kann und die Übersicht behält - der Unternehmer würde nicht mit dem Script arbeiten. Dies jedoch nur im Falle, dass die Programmierung zu kompliziert geraten sollte.
Möglicherweise wäre das Script auch nur füe den Administrator, damit er besser planen kann und die Übersicht behält - der Unternehmer würde nicht mit dem Script arbeiten. Dies jedoch nur im Falle, dass die Programmierung zu kompliziert geraten sollte.
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Gibt es hier noch weiteren Diskussionsbedarf? 
Zum WiSim-Vertrag: Wer soll die Verwaltung übernehmen? Laut Gesetz das Hofkontrollamt, also Seine Heiligkeit. Oder möchte das Konfkontrollamt Uns damit betrauen?
Es wäre gut, wenn Wir die Verwaltung übernähmen, da Wir Uns bereits in diese Dinge hinein gearbeitet haben.
Prophylaktisch werden Wir den Anbieter dotCOM bitten, Uns weiterhin als Verwalter zu belassen. Sollte diese Diskussion etwas anderes ergeben, so kann dies sicherlich zu späterer Zeit immernoch geändert werden.

Zum WiSim-Vertrag: Wer soll die Verwaltung übernehmen? Laut Gesetz das Hofkontrollamt, also Seine Heiligkeit. Oder möchte das Konfkontrollamt Uns damit betrauen?
Es wäre gut, wenn Wir die Verwaltung übernähmen, da Wir Uns bereits in diese Dinge hinein gearbeitet haben.
Prophylaktisch werden Wir den Anbieter dotCOM bitten, Uns weiterhin als Verwalter zu belassen. Sollte diese Diskussion etwas anderes ergeben, so kann dies sicherlich zu späterer Zeit immernoch geändert werden.
Clausi von Plausibel
als Clausi I. König von Alpinia
als Clausi I. König von Alpinia
Mittwoch, 18. Februar 2026, 06:07
Zum Seitenanfang